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TIEFLADER - Geht durch die Wand
Label: Ratzer Records
Tracks: 11
Spielzeit:
38:49
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TIEFLADER, ein Name der einem ein
wenig die Richtung deutet, wo es hier auf der Scheibe langgeht. Mit an
Bord sind Gitarrist Alex Scholpp, der unter anderem das Gitarrenspiel
bei den Farmer Boys und bei Tarja zelebriert. Patrick Schneider ist
verantwortlich für den Gesang, Robert Swoboda spielt den Bass und
Benny H. Bauer sitzt an der Schießbude.
Und Song eins zeigt was man auf dem
Rest der Scheibe erwarten kann. Ein fetter Riff eröffnet das
Spektakel. Eine Melodie die einem länger im Gehörgang stecken bleibt
wird von den deutschen Vocals von Patrick unterstrichen. Die
Stahlschmiede fängt gigantisch an und lässt jeden Metaller dahin
schmelzen. Track zwei ist DIE metallische Hymne für jeden Schwaben.
"Stuttgart" fängt rasant an. Die Drums preschen durch die
Boxenmembran. Eigentlich der perfekte Einlaufmarsch für den VFB.
Vielleicht lässt sich da was machen ;). Weiter geht's mit "Fahr zur
Hölle" und fetten Gitarren Riffs. Alex's Gitarre walzt sich durch den
Song. Patrick haut ins Mikro was seine Kehle hergibt. Ein wenig
erinnern mich kleine Teile des Songs an Machine Head, bedeutet ja
definitiv nichts schlechtes. Ein geniales Soli in der Mitte des Tracks
setzt dem Song die Krone auf. Song vier, "Verstärker" macht genauso
weiter. Dicke Riffs und klasse Drumparts bestimmen das Bild.
Schnelligkeit und Brachialität wird groß geschrieben. "Schlag zu"
heißt der nächste Track. Patrick's Stimme kommt genial rüber und
klingt richtig dreckig und bösartig. "Gib alles" animiert wirklich
jeden zum bangen. Schnelle Riffs und heftige Drums machen tierisch
Laune. "Wir sind bereit" fängt zwar etwas ruhiger an, bietet aber
starke Drumpakete die mit Riffs gespickt sind. Außerdem gibt es hier
Backingvocals von der restlichen Crew zu hören. Mit Song acht geht es
aus musikalische Sicht nicht Abwärts, der Track heißt nur so. Es geht
heftig und schnell weiter. Die Drums beherrschen das Gesamtbild des
Songs. "Die Macht" fängt verdächtig langsam und ruhig an bevor es
wieder mit melodischen Riffs und Drumparts weiter geht. Einer der
"ruhigeren" Songs der Scheibe. "Explosiv", so heißt nicht nur der
vorletzte Track, er ist es auch! Die Schnelligkeit und Brachialität
wird definitiv zu Moshpits im Live Publikum führen. Zu guter letzt
kommt "Durch die Wand". Ferner beinhaltet der Song viele gesangliche
Parts und erneute Backingvocals. Ein würdiger Abschluss der Scheibe
und eine Hymne für die Band.
Was uns die vier Schwaben da bieten
ist feinstes Geprügel der hochwertigen Art. Noch sind sie im
Underground aktiv. Mal schauen wie lange es dauert bis die Band den
Bekanntheitsgrad hochschraubt. Lange sollte es allerdings nicht mehr
dauern, den die neue Scheibe "Geht durch die Wand" bombt alles
auseinander und macht bestimmt jedem Metal Head Laune!
Cover + Umfang
(6/10)
-Coverartwork
passt wie "Faust auf's Auge"
-etwas zu kurze Abspielzeit
Abwechslung:(7,5/10)
-durchgängig
brachial und heftig
-Geschreddere
wechselt mit genialen Gitarrensoli
Sound: (9/10)
-fette Riffs
-Drums schlagen ordentlich durch
-deutsche Vocals die ordentlich nach
vorne preschen


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